Schriften zur Erziehung und Bildung im WWW
von Dr. Joachim Rumpf

Umgang mit Aggressionen bei Kindern und Jugendlichen
- eine Einführung -

 

Liebe Mütter, liebe Väter,
liebe Erzieherinnen und Erzieher,
liebe Lehrerinnen und Lehrer,

Täglich können wir in irgendeiner Tageszeitung lesen oder in Fernsehberichten sehen und hören, dass aggressive Verhaltensweisen bis hin zu Gewalttaten eine interessierte Öffentlichkeit beunruhigen. Obwohl eine immer größere Anzahl mehr oder weniger gut lesbarer Schriften in den Buchhandlungen ausliegen, die Eltern und Berufspädagogen Hinweise anbieten, wie sich Aggressionen beim Menschen herausbilden, wie sie verstärkt oder reduziert werden können und was vorbeugend getan werden kann, nehmen bei Kindern und Jugendlichen - und nicht nur bei ihnen - aggressive Verhalten offenbar zu. Es muss darum auch auf einer Homepage mit Themen zur Erziehung und Bildung auch über diese Problematik nachgedacht werden.

Wäre es nicht schön, so mag mancher von uns gelegentlich denken, wenn wir in einer überwiegend friedvollen Atmosphäre mit unseren Kindern leben, spielen und lernen und wenn wir die Kinder so erziehen und bilden könnten, dass sie ihre Probleme mit sich, mit ihren Geschwistern und Freunden und mit uns gewaltfrei lösen würden?

Ist das wirklich nur ein Traum?

Ich frage Sie:
Wer oder was aber macht unsere Kinder hyperaktiv, aggressiv und gewalttätig?
Ist es die Familie? Sind es der Kindergarten oder die Schule?
Sind es die anderen Kinder?
Sind es die Vereine oder das Fernsehen?
Oder hat das gar etwas mit einer bestimmten Veranlagung zu tun?

Im Alltag neigen wir dazu, die Schuld an der Aggressivität oder der Gewaltbereitschaft unserer Kinder den jeweils Anderen zu geben. Die Familie zeigt auf die Freunde oder die Schule. Die Schule zeigt auf die Eltern und alle zusammen klagen über die "heutige Zeit" mit ihrem "Erziehungsnotstand". Und viele von uns wursteln für sich alleine, probieren dies und jenes oder geben resignierend auf.

Ich hatte über Ursachen von Aggressionen und den Umgang mit aggressiven Kindern und Jugendlichen bereits eine Schrift verfasst, die unter dem Titel"Schreien, schlagen, zerstören" beim Ernst Reinhardt-Verlag in München erschienen ist.

Dieses Buch werde ich Ihnen in diesem Teil kurz vorstellen. Einzelne Kapitel daraus könne Sie aber hier nicht wiederfinden. Insofern bieten die Texte dieses Teils der Homepage lediglich eine Ergänzung zu den Buchinhalten an.

 

 

Es sind bisher folgende Texte erarbeitet worden:


Einführung in das Buch "Schreien, schlagen, zerstören"

 


Ein Aufsatz über aggressionsvorbeugende Strategien

 

Ein Aufsatz darüber, dass wir Aggressionen annehmen sollten und was sonst noch getan werden kann..

 


Ein Aufsatz über unruhige Kinder und Ritalin

 


Ein Aufsatz über Aggressivität in der Schule


 

Und noch ein Hinweis ist mir wichtig:

In verschiedenen Aufsätzen auf dieser Homepage werden Sie immer wieder auf sinngemäß oder gar wörtlich gleiche Aussagen stoßen, wenn es um Störungen in der Entwicklung, ihren Ursachen oder um Empfehlungen geht, wie Fehlentwicklungen vorgebeugt werden kann. Hierbei geht es im Prinzip stets um die Grundbedürfnisse von Kindern, zu denen alle hier niedergeschriebenen Aussagen zugeordnet werden können. Insofern sind die Texte miteinander verwoben und ergänzen einander.

© Dr. Joachim Rumpf
zuletzt überarbeitet am 14.10.2010

 

 

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